aktueller Stand

Der Bauverlauf

Das Feuer ist entfacht! Wie vertraglich zugesichert, versorgt die neue Zentrale die angeschlossenen Liegenschaften im Gebiet vom Flooz bis und mit dem Wattwiler Dorfzentrum seit dem 30. September 2016 mit Wärme. Diese sportliche Leistung ist zum einen der guten Arbeit des beteiligten Baugewerbes und der Heizungsfirmen zu verdanken. Zum anderen hat auch das Wetter auf der ganzen Linie mitgespielt.

Weitere Arbeiten
Als weitere Etappen sind 2017 die Erschliessung der Bleiken- und Rickenstrasse (Bahnquerung) sowie die Thurquerung von der Grüenau zur Schomatten geplant. Total ist der WVW für 11 000 Megawattstunden Wärme ausgelegt. Die grosse Holzschnitzelfeuerung deckt rund 94 % ab. Der Holzbedarf liegt bei 19‘000 m3 pro Jahr. Ein zweiter unabhängiger Heizölkessel schaltet sich bei Unterbrüchen und bei einer geforderten Spitzenlast ein und liefert so die verbleibenden 6 % der Wärme. Modernste Filter reinigen die Luft vor Austritt aus den Kaminen.

Bilder

Wertschöpfung für die Region

Das Projekt ist – gemäss Ausführungen im Rahmen des Baubeginns – auch von volkswirtschaftlicher Relevanz. Das Investitionsvolumen beträgt rund 12 Millionen Franken. Bau und Betrieb des Wärmenetzes und der Heizzentrale sowie die Holznutzung und –aufbereitung erzielen in der Region Wertschöpfung, die jährlich bei rund 650‘000 Franken liegt. Die Tiefbauarbeiten konnten den örtlichen Unternehmen Pozzi AG und E. Weber AG als Arbeitsgemeinschaft übertragen werden. Auch bei Planungs- sowie weiteren Bau- und Unterhaltsarbeiten stehen regionale Unternehmen im Vordergrund.

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Das Feuer ist entfacht